#laeuftinhessen.

Eine Story über ein Schuhaus, das Recht auf Kreative Schreibe und die Kraft der Turnschuhe.

In den Hauptrollen: ein 3-stündiger Gefängnisaufenthalt, einige Paragrafenreiter mit Steckenpferden, ein Spiegelmagazin und ein Aha-Effekt.


Marken ID: Ich bin Mel Gotsheim. Ich trage leidenschaftlich Turnschuhe. Seit 1979.



Das Schuhhaus inspirierte mich.


Ich trug direkt nach meiner Geburt Sneakers und es lief sofort. "Die Turnschuhe" sind ihr an die Füße gewachsen", sagten meine Eltern und Großeltern. Wahrscheinlich sind sie sozusagen Schuld daran: Sie hatten einen Schuhladen, Schuhaus Gotsheim. Dass man in Turnschuhen die besten Kommunikationskonzepte entwickelt, wusste ich damals noch nicht.


Das Recht auf kreative Schreibe für Alle.


Das ersten Jahre meines Lebens traf ich Turnschuhe in permanent steigenden Größen, lernte zielgerichtet und schnell laufen und genoss das Leben in Mittelhessen. Eines Montagmorgens im Mai, ich war gerade 2 Jahre alt geworden, griff ich mir einen Kugelschreiber mit 50 verschiedenen Farbminen und ein weißes Blatt Papier. Entschlossen forderte ich von meinen Eltern ´Ich will Schreiben lernen, sofort.` Ich berief mich dabei auf mein Grundrecht zur freien Entfaltung der Persönlichkeit. Einige Stunden und Kugelschreiber-Minen später stand das erste Wort in Rot auf dem Papier.


Paragrafenreiter sagten: "Du schreibst null juristisch. Eher so Spiegel-Magazin."


Ich studierte Jura. Das brachte mich außer hinter die Richterbank auch für drei Stunden in den Knast. Meine Kollegen sagten mir: "Du schreibst nicht juramäßig, eher so Spiegelmagazin." Sie hatten natürlich Recht, als angehende Paragrafenreiter. Nachdem ich das Staatsexamen in der Tasche hatte, sagte ich ´Tschüss  Jura´.


Hessisch, lässig, original: Werde der Du bist & mach, was Du am besten kannst.


Ich konzentrierte mich ab jetzt auf das, was ich am besten konnte und eigentlich in meiner freien Zeit machte: Ideen un Stories. Ich startete journalistisch, arbeitete für Tageszeitungen, Redaktionen, Magazine, Verlage, in Werbe- und Designagenturen, machte ich Fortbildungen, Workshops, harte Schule, Soundchecks. Ich traf tolle Menschen, Meister und Lehrer und wurde selbst Meister und Lehrer. Dabei entdeckte ich mein Faible für gesprochene Sprache und konzipierte Funkkampagnen. Später machte ich mich selbstständig, entwickelte mein eigenes Brand. legte Fokus auf Beratung und Trainings. Es fasziniert mich von Anfang an bis heute, was Kommunikation schaffen kann, wie sie Menschen und Kunden bewegen und inspirieren kann - jedenfalls, wenn sie authentisch ist und original.


In den Turnschuhen liegt die Kraft.

Meine eigene Story, die Entwicklung der eigenen  Marke und die Arbeit mit meinen Kunden hatten für mich tolle und ehrlich wertvolle Lerneffekte und gaben mir Inspiration. Das spiegelt sich heute in den Go Arbeiten und in originaler Beratung. Mein Fazit? In den Turnschuhen liegt die Kraft: Ist eine Marke ganz das Unternehmen, dann entfaltet sie die kommunikative Power.